Und noch ein Supermarkt stellt den Verkauf von Plastiktüten ein: Ab Januar will das Handelsunternehmen Real nur noch Papier-, Baumwoll- und Permanent-Tragetaschen an der Kasse anbieten.

Mit der Abschaffung der Plastiktüte will die Supermarktkette Real einen Beitrag im Kampf gegen Plastikmüll leisten. Noch bis Ende Januar 2017 werden die letzten Plastiktüten in in den Märkten verkauft, danach werden keine Kunststofftragetaschen mehr an den Kassen des Handelsunternehmens angeboten.

Nach eigenen Angaben bietet Real bereits seit zehn Jahren ausschließlich kostenpflichtige Plastiktüten an den Kassen an. Seit einigen Jahren gibt es zudem als nachhaltigere Alternative Permanent-Tragetaschen aus 85 Prozent Recyclingmaterial.

49 Millionen Plastiktüten weniger im Jahr
Neben der Permanent-Tragetasche will Real die Plastiktüte durch Taschen aus Baumwolle und Papier ersetzen, auch ein Papierkarton wird angeboten. Eine Tiefkühltragetasche soll es auch weiterhin geben. Laut Real sollen durch diese Maßnahme jährlich rund 49 Millionen Plastiktragetaschen eingespart werden. Das sind konkret rund 940 Tonnen Kunststoff.

Wie bereits die Supermarktketten Rewe und Penny geht Real mit diesem Schritt über die freiwillige Selbstverpflichtung des Handels hinaus, die die kostenlose Abgabe der Plastiktüte einschränkt.

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